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Sep
01

Erster Turniersieg der Damen GF

Früh morgens traf man sich in Ettingen zur Leimental Challenge. Kurz vor dem Saisonstart bot das Turnier nochmals Gelegenheit zur Standortbestimmung. Die Ziele waren klar: Einerseits der Turniersieg, anderseits galt es, die Taktik umzusetzen und dem Team noch den letzten Schliff zu verpassen.

Eher verhalten startete das Team ins erste Spiel gegen den Gastgeber Leimental. Die Passivität in der Defensive wurde prompt mit einem 0:2 Rückstand zur Pause gestraft. Den Zürcherinnen gelang es jedoch, nach der Pause das Tempo zu erhöhen und entsprechend mehrten sich auch die Torchancen. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten und so gelang es dem Team das Spiel zu drehen und schlussendlich mit einem 3:2 Schlussstand die ersten Punkte zu ergattern.

Im zweiten Spiel hiess der Gegner UHC Weesen. Diese gingen nach wenigen Minuten durch ein Freistosstor in Führung, konnten diese aber nicht weiter ausbauen. Doch auch diese Partie gestaltete sich eher harzig, irgendwie wollten die Spielkombinationen nicht richtig klappen, sodass sich beide Teams mit dem 2:2 zum Ende zufrieden geben mussten.

Vor dem dritten und letzten Gruppenspiel war noch alles offen. Diese Partie würde die Entscheidung bringen, ob das Team im Finale um den Pokal spielen wird oder gar vorzeitig ausscheidet und nach der Gruppenphase die Heimreise antreten muss. Lioness eröffnete den Score zum 1:0, und war klar die dominierende Mannschaft. Dem Gegner aus Yverdon gelangen jedoch immer wieder gefährliche Konter. Die offensive Spielweise der Zürcherinnen wurde gnadenlos mit drei Gegentoren bestraft. Man wollte aber nicht einfach so aufgeben und kämpfte beherzt um jeden Ball. Endlich wurde seitens Lioness auch die Taktik mehr und mehr umgesetzt. Doch auch die U21-Juniorin Sara Gessler meisterte ihren Einstand im Tor bravourös und hielt den Kasten sauber. Mit viel Geduld wurde der Gegner umspielt, und so generierte man immer wieder gefährliche Torchancen. Der Kampfwille wurde belohnt, und es gelang dem Team zum 3:3 auszugleichen. Absolut verdient holte sich das Team aus Zürich zumindest noch einen Punkt aus diesem Spiel. Dieses Unentschieden reichte dem Team zum Einzug ins Finale.

Nach einer langen Pause ging es endlich in den Final und den wollte man natürlich unbedingt gewinnen. Das Team wusste, dass es kein einfaches Spiel gegen die sehr körperbetont spielenden Damen der Waldenburg Eagles wird. Das Team wurde von Trainer Stefan Rutz darauf eingestellt, sich nicht vom Gegner provozieren zu lassen, sondern sich auf das Wesentliche, das Tore schiessen, zu konzentrieren. Ohne viel Aufwand gelang es dem Team klar mit 3:0 in Führung zu gehen. Mit dem hatte der Gegner wahrscheinlich nicht gerechnet, und setzte sich dann mit allen Mitteln zur Wehr. Es wurde hart in die Zweikämpfe eingestiegen, was auch bei Lioness die Gemüter erhitzte. Waldenburg gelang es, durch zwei Tore die klare Führung von Lioness zunichte zu machen. Doch die Damen aus Zürich verteidigten ihren Vorsprung bis zum Schluss souverän und holten den Pokal nach Zürich.

Dieses Kräftemessen knapp drei Wochen vor dem Meisterschaftsstart hat bewiesen, dass die Mannschaft bereit ist, und man durchaus noch auf die eine oder andere positive Überraschung gespannt sein darf. Die nächste Gelegenheit bietet sich dem Team bereits am kommenden Sonntag, 04.09.2011 in Bonstetten. Im 1/16 Final des Swiss Mobiliar Cups treffen die Zürcherinnen auf den B-Ligisten Aergera Giffers-Marly, den man natürlich unbedingt bezwingen will.